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Bericht über die beiden Praktikantinnen im Westfalenblatt Bielefeld vom 3.8.17

20.08.2017 16:15 von Monika Schwidde

Bielefeld (vw). Mira Idris und Elisabeth Abuatia wirken wie zwei ganz normale Studentinnen. Dass die beiden jungen Frauen erst seit knapp einem Monat in Bielefeld leben, merkt man ihnen nicht an. Durch die Initiative des Zonta-Frauenvereins in Kooperation mit der »Stiftung Begegnung« und dessen deutsch-palästinensischen Jugendvereins haben Mira Idris und Elisabeth Abuatia aus Palästina die Möglichkeit, ihr Pflichtpraktikum für ihren Bachelor-Abschuss in Deutschland zu absolvieren. Seit vier Wochen arbeitet Mira Idris Seite an Seite mit den Architekten des Brüchner-Hütteman-Pasch-Büros zusammen.

Elisabeth Abuatia unterstützt derweil das Bauunternehmen Goldbeck. Für beide ist es ein großer Schritt. »Ich genieße Deutschland sehr«, erzählt Mira Idris. Doch so anders, wie man vielleicht denken mag,

sei das Leben hier gar nicht im Vergleich zu ihrer Heimat. »Die Arbeit ist an sich die gleiche«, meint sie. »Nur, dass ihr mehr Geld habt«, ergänzt Elisabeth Abuatia. Die beiden jungen Frauen stammen aus Jerusalem und

Bethlehem. Sie hätten trotz der politischen Lage ein ganz normales Leben, erzählen sie. Ein großer Befürworter und Unterstützer des Projekts ist das dienstälteste Mitglied des europäischen Parlaments, Elmar Brok.. Der CDU-Politiker sieht in der Zusammenarbeit ein »spannendes Projekt«. Brok liegen die Einzelschicksale der jungen Menschen im nahen Osten am Herzen. »Wir müssen ihnen die Chance geben, aus der Westbank Palästinas zu kommen.«

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